Praxisbeispiele

Praxisbeispiele Unternehmen

Warum sich ein Vorgespräch lohnt.

Ausgangslage:
Ein mittelständisches Unternehmen aus der Medizintechnik möchte seine Führungskräfte schulen. Diese hatten erfahren, dass imagekompass Knigge-Seminare anbietet. Die Führungskräfte selbst hatten gegenüber der Personalentwicklung den Wunsch nach diesem Seminar geäußert. Wir vereinbarten einen Gesprächstermin mit dem Personalleiter und einigen Führungskräften. Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass der Knackpunkt beim Thema „Respekt“ vielmehr beim Thema „Kommunikation“ angesiedelt war.

Aufgabe:
Die Führungskräfte sollen das komplexe Thema „Respekt“ für sich greifbar machen.
Die Teilnehmenden sollen ihr eigenes Kommunikationsverhalten reflektieren und für Konflikte mit Mitarbeitenden/Kunden vorbereitet werden.

Vorgehen:
Mit den Teilnehmenden wurden Werte im Unternehmen erörtert. In Gruppenarbeit legten die Führungskräfte fest, wie Respekt im Unternehmen (vor-)gelebt werden soll. Neben Körpersprache und Stimmmodulation wurden die Teilnehmenden in Gewaltfreier Kommunikation geschult, um Konfliktgespräche zu entschärfen.

Nach drei Monaten gab es einen Transfertag, in dem Fortschritte zur Zielerreichung überprüft und ggf. korrigiert wurden. Die Teilnehmenden berichteten über ihre Erfahrungen aus dem Alltag und bekamen offene Fragen beantwortet.

Ausgangssituation
Ein mittelständisches Unternehmen möchte sich auf der nächsten regionalen Messe gut präsentieren. Der Chef hält den Auftritt einiger Mitarbeiter für unpassend.

Aufgabe
Alle Mitarbeiter, die das Unternehmen auf der Messe repräsentieren, sollen das Corporate Image des Unternehmens widerspiegeln. Dies soll am optischen Erscheinungsbild und am Umgang mit (potenziellen) Kunden schon von weitem sichtbar sein.

Vorgehen
Mit dem Chef wurden die Werte, für die das Unternehmen steht, erörtert. Entsprechend wurde ein Garderobenstandard für die Messe erarbeitet, wobei jeder Mitarbeiter noch seine individuelle Persönlichkeit zeigen sollte. Die Mitarbeiter erhielten eine Schulung über Umgangsformen, Körpersprache, Small Talk und Kundenansprache auf dem Messestand. Danach bekam jeder Mitarbeiter eine Einzelberatung zur optimalen Kleidung und Körpersprache auf der Messe. Den Abschluss bildete eine halbtägige Begleitung der Mitarbeiter auf dem Messestand.

Ausgangssituation
Ein familiengeführtes internationales Unternehmen in Südbaden mit Niederlassungen an Standorten weltweit hält einmal jährlich eine Tagung mit allen internationalen Geschäftsführern und Vertriebsmitarbeitern ab.

Aufgabe
Die Unternehmerfamilie sieht Defizite im Auftritt ihrer leitenden Angestellten und möchte in einem Tagesseminar mit ca. 100 Teilnehmern Bewusstsein für den zwischenmenschlichen Umgang in internationalen Kontext schaffen. Das Seminar soll in englischer Sprache durchgeführt werden.

Vorgehen
Zusammen mit der Geschäftsführung wurde erarbeitet, wo die internationalen Geschäftsleute bezüglich ihrer Umgangsformen Defizite haben und welche Schwerpunkte im Seminar gesetzt werden sollen. Da über 30 verschiedene Kulturen berücksichtigt werden mussten, einigten wir uns auf einen Vortrag über generelle internationale Umgangsformen mit Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern, um Unterschiede aufzuzeigen. Als Einstieg wurde eine Erörterung über interkulturelle Differenzen in Bezug auf Kommunikationsverhalten, Zeitbezug, Beziehungs- bzw. Geschäftsorientierung und Hierarchiedenken gewählt. Trotz großer Gruppengröße wurden praxisnahe Gruppenarbeiten mit multikulturellen Teams durchgeführt.

Praxisbeispiele Privatpersonen

Ausgangssituation
Frau N. ist Führungskraft in einem mittelständischen Unternehmen. Doch in letzter Zeit stellt sie eine zunehmende Unzufriedenheit mit ihrer Jobsituation fest.

Aufgabe
Frau N. möchte im Coaching erreichen, wieder mit Spaß an die Arbeit zu gehen. Dazu will sie überlegen, ob sie noch Alternativen zu ihrer jetzigen Aufgabe hat und Klarheit bekommen, was sie im Job glücklich macht.

Vorgehen
Zunächst finden wir alle Alternativen raus, die sich Frau N. vorstellen kann. Anschließend bewertet sie diese. Um ihre Möglichkeiten nicht nur mit dem Verstand sondern auch dem Herz zu beleuchten, setzen wir verschiedene Kreativitätstechniken sowie Methoden aus dem Psychodrama ein. Sehr zur Freude von Frau N. entscheidet sie sich am Ende für eine Möglichkeit, die ihr schon lange im Kopf spukte, die sie sich aber bisher nie getraut hätte.

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Ausgangssituation
Herr G. sucht eine neue Herausforderung als Ingenieur auf mittlerer Ebene eines Unternehmens. Mit seiner Bewerbungsmappe hatte er Erfolg bei seiner Wunschfirma, ein Bewerbungsgespräch steht unmittelbar bevor. Herr G. ist sich sehr unsicher, wie er auftreten soll.

Aufgabe
Herr G. ist sich der Wirkung seiner Kleidung sehr unsicher. Obwohl er fachlich hoch qualifiziert ist, ist er sich seines Persönlichkeitsprofils nicht ganz bewusst. Er möchte Sicherheit im Auftritt bekommen.

Vorgehen
Gemeinsam erarbeiteten wir in einem Coaching ein Stärken-Schwächen-Profil und analysierten, wie Herr G. gesehen werden möchte. Danach folgte eine mehrstündige Beratung zum Thema Farben und Stil in seiner Kleidung. Mit diesem Ergebnis fühlte sich Herr G. sicher im Auftritt – nicht nur gegenüber seinem neuen potenziellen Arbeitgeber. Er meisterte das Vorstellungsgespräch sicher und bekam den Job.

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Ausgangssituation
Frau P. ist Assistentin der Geschäftsführung in einem mittelständischen Wirtschaftsunternehmen. Seit neustem möchte ihr Chef, dass sie ihn zu Essen mit Kunden und Geschäftspartnern begleitet oder sogar vertritt.

Aufgabe
Frau P. fühlt sich durch das Ambiente in gehobenen Restaurants eingeschüchtert. Obwohl sie eine gute Kinderstube hat, verspürt sie Unsicherheit im Umgang mit vielem Geschirr, Gläsern, Besteck und Serviette. Außerdem ist sie sich nicht sicher, über was sie mit Geschäftspartnern beim Essen reden soll. Sie möchte mehr Sicherheit bei Geschäftsessen bekommen.

Vorgehen
Nach einem Vorgespräch, in dem alle Unsicherheiten analysiert wurden, gingen wir in einem gehobenen Restaurant essen. So lernte Frau P. spielerisch den Umgang am Tisch und konnte den Small Talk gleich in die Praxis umsetzen. Sie lernte die richtige Menüfolge mit dazugehörenden Weinen zu wählen. Außerdem kennt sie jetzt die richtigen Themen für kleine Gespräche, ist sicherer in Gesprächstechniken und füllt ihre Rolle als perfekte Gastgeberin.